energieagentur lippe

Bei der Möbelherstellung aus Spanplatten fielen im Werk Bürstadt jährlich einige Tausend Tonnen Holzreststoffe als Späne und Spanplattenreste an, die nur zu einem geringem Anteil einer energetischen Verwertung – die thermische Verwertung zur Abdeckung des Raumwärmebedarfs des Werkes in den zwei Bestands-Holzkesseln – im Betrieb zugeführt wurden. Die verbleibenden 90 % wurden in Containern gesammelt und von Entsorgungsunternehmen abtransportiert.
Ziel dieser Untersuchung war, die anfallenden Holzreststoffe einer energetischen Verwertung in einem ORC-Holzheizkraftwerk zuzuführen und damit den aus eigenen Reststoffen machbaren Anteil des Energiebedarf (Wärme und Strom) selbst zu erzeugen.

Dazu wurde folgende Vorgehensweise gewählt:

1. Ermittlung des Wärme- und Stromverbrauchlastgangs der Werke
2. Auslegung der ORC-Anlage nach zur Verfügung stehenden Holzreststoffen
3. Berechnung des Wärme- und Stromerzeugungslastgangs der ORC-Anlage
4. Wirtschaftlichkeitsberechnung

Prinzip ORC-Holzheizkraftwerk