Die Stadt Spenge möchte Ihr Rathaus umbauen und durch die Modernisierung in der Form der Wärmeerzeugung CO2-neutraler werden. Folgende bauliche Maßnahmen sind vorgesehen:
- Ausbau des DG, Erweiterung um einen Multifunktionssaal,
- Sanierung der Dacheindeckung,
- Sanierung der Heizzentrale unter Einsatz eines zukunftsweisenden Energiesystems.
Zur Erzeugung der benötigten Heizwärme des Objektes ohne Warmwasserbereitung werden zwei unterschiedliche Konzepte entwickelt und hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Parameter verglichen:
1. Sole/Wasser- Wärmepumpe mit Erdsondenfeld,
2. Wärmepumpe mit Eisspeicher, der im Sommer über Luftkollektoren aufgeheizt (regeneriert) wird.
Zudem soll eine PV-Anlage im Zuge der Sanierung des Daches, auf dem Rathausdach errichtet werden.
Es wird in dieser Untersuchung dazu eine Simulation erstellt, die den PV-Ertrag mit dem Bedarf der Wärmepumpen in den Varianten zeitlich und
quantitativ verschränkt.
Variante 1 – Sole/Wasser – Wärmepumpe:
Da kein Gewässer in der Nähe des Objektes liegt, soll eine Sole/Wasser – Wärmepumpe Umweltwärme aus mehreren Tiefenbohrungen beziehen.
Die möglichen Entzugsleistungen, können aufgrund der geologischen Gegebenheiten abgeschätzt werden. Nach ersten Abschätzungen im Geoportal NRW, ist mit einer guten Wärmeleitfähigkeit im Boden zu rechnen. Mit zusätzlichen Informationen des geologischen Dienstes NRW, ist mit einer Entzugsleistung von 25 Watt je Meter zu rechnen. Mit 17 Erdsonden läßt sich demnach sicher für 2.400 Stunden Entzug eine Kälteleistung von 42 kW gewinnen.
Die möglichen Entzugsleistungen, können aufgrund der geologischen Gegebenheiten abgeschätzt werden. Nach ersten Abschätzungen im Geoportal NRW, ist mit einer guten Wärmeleitfähigkeit im Boden zu rechnen. Mit zusätzlichen Informationen des geologischen Dienstes NRW, ist mit einer Entzugsleistung von 25 Watt je Meter zu rechnen. Mit 17 Erdsonden läßt sich demnach sicher für 2.400 Stunden Entzug eine Kälteleistung von 42 kW gewinnen.